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Archive for the ‘.ohren’ Category

.don’t shoot me santa

Überraschenderweise ist heute der erste Dezember und wie alle Jahre wieder, hole ich da meinen Lieblingsweihnachtssong aus der Schublade. Natürlich nicht mehr das Originalvideo, weil ja Musik nicht zur Veröffentlichung bestimmt ist, also nur wer bezahlt, besonders nicht beim Fest des Kommerzes der Liebe. Ach was schreib ich…egal, Dezember und so. Und hier mein Lieblingsweihnachtslied in einer Liveversion: The Killers mit „Don’t shoot me santa“

Jetzt beginnt natürlich wieder die Zeit meines persönlichen musikalischen Spießrutenlaufs, weil ich es einmal in meinem Leben schaffen will, nicht „Last Christmas“ von Wham im Dezember zu hören. Also nicht vor dem bärtigen Typen wundern, der sich auf dem Weihnachtsmarkt die Ohren zuhält. Und bitte nicht die Polizei rufen. Ai, Ai, Ai, das wird eine Zeit.

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Das ist doch von Frank Zappa!?

Zufälle gibt es, die sind sogar ein bisschen unwahrscheinlicher als Schnee im Winter – obwohl ich mich natürlich schon wieder auf einen Brennpunkt im Ersten freue.

Zurück zum Zufall: da surfe ich so vor nen paar Wochen durchs Netz und stoße auf das sympathische Webradio Quu.fm aus Hamburg (haben Webradios einen Standort?) dessen Konzept mir durchaus gefiel: als Social Media-Radio wollen sie besonders die Hörer an der inhaltlichen Gestaltung teilhaben lassen. Zum Beispiel in der Sendung Shuffle können sich Leute bewerben und dann 12 ihrer Lieblingssongs einschicken, dann noch ein kleines Interview mit Lars Nemeth führen und schon ist eine Stunde Radiosendung im digitalen Kasten. Cool dachte ich mir, aber beworben hatte ich mich trotzdem nicht.

Ein paar Wochen später hatte ich dann aber eine nette Mail von Christina bekommen, die mich fragte, ob ich nicht mal so 12 Songs für Shuffle zusammenstellen möchte. Ja klar, warum denn nicht. Und heute Abend ab 21 Uhr ist es soweit und ich kann ein paar meiner derzeitigen Lieblingssongs präsentieren.

Dabei geht es ein bisschen gemischt zu. Der erste Teil ist ein bisschen gitarrenlastiger und soll eher die Beine bzw. den Kopf bewegen und im zweiten Teil habe ich mir gedacht soll dann der Inhalt des Kopfs bewegt werden. Hoffentlich ist mir das einigermaßen gelungen. Auf jeden Fall hat mir auch auch das Gespräch mit Lars sehr viel Spaß gemacht und wenn der geneigte Leser dieser Seite auch mal ein bisschen Musik präsentieren will, dann kann man sich mit einer Mail bewerben oder einfach auf den Zufall warten.

Meine Playlist heute Abend:

1. Chuck Ragan – The Boat
2. The Draft – New Eyes Open
3. Hot Water Music – Turnstile
4. The Gaslight Anthem – Senor And The Queen
5. Volbeat – Sad Man’s Tongue
6. Shy Nobleman – Sad Song Happy Song
7. Interpol – Memory Serves
8. Kings Of Leon – Beach Side
9. Kettcar – Alles Vorstellen (Keine Guillotine Weit Und Breit)
10. Christiane Rösinger – Berlin
11. Brother Ali – Forest Whitiker
12. Múm – Once A Shiny Morning Puddle

P.S. Durch das Gespräch über meinen Blog ist mir wieder aufgefallen, dass hier viel zu wenig passiert, aber es ist leider auch sehr aufwendig bzw. nervt es mich auch, dass ich meine Sonntagssongs nicht weiterführen konnte, weil jedes zweite Video bei Youtube gesperrt war. Aber wenn jemand eine gute Idee hat, was für eine Serie ich hier angehen könnte, dann immer her damit. Zudem ist der Blog auch frei für andere Autoren und ich veröffentliche auch sehr gerne Texte, die ihr schon immer mal loswerden wolltet.

P.P.S. Heute Abend wird dann auch aufgelöst, was das alles mit Frank Zappa zu tun hat.

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.wir in afrika

Wir waren live dabei als das deutsche überdimensionierte Flugzeug in Afrika gelandet ist. Jede Zeitung berichtet über unsere tollen deutschen Jungs in Südafrika und freuen sich, wie von Sieg zu Sieg gestürmt wird, aber waren geschockt als der Spielführer Kapitän ausgefallen. Dazu gibt es ein paar Berichte, wie doch der lustige Afrikaner halbnackt einen Kriegstanz aufführt. Wir fühlen uns wohl, weil die Weltmeisterschaft so wichtig für die armen Neg Schwarzen ist, aber regen uns über die nervigen Tröten auf. Können die nicht vernünftig Rumgröhlen wie wir Europäer?

Wir diskutieren über den deutschen Angriff, über den Schuss von Podolski der eine Granate war, über unsere perfekten Flanken in den gegnerischen Strafraum, schalten die Verteidigung von Australien aus und tragen T-Shirts von unserem Helden Gerd „der Bomber“ Müller. Jeden Sieg feiern wir mit Hupkonzerten und „Sieg Sieg Sieg“-Schreien, aber wir verstummen und sind empört, wenn jemand das Wort „Reichsparteitag“ bei einem Fußballspiel ausspricht. Nein! Das darf nicht sein!

Oberflächlichkeit, ick hör dir trapsen.

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.weihnachtsong #1

Eigentlich habe ich gedacht: „okay andi machste hier dieses Jahr noch ein paar Weihnachtssongs rein, damit es schön festlich ist“. Jetzt bekomme ich aber mit, dass viele Songs, die ich mag, nicht mehr verfügbar sind. So unter anderem The Killers mit „Don’t shoot me santa“. Deswegen kommt jetzt hier einer, aber ich weiß nicht, ob ich noch mehr finde:

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In Anlehnung an meinen letzten Artikel zu Googles „Living Stories“ wollte ich noch auf das Prinzip des „Process Journalism“ hinweisen. Im Ausbildungs-Blog der Deutschen Welle wird das Prinzip, von einem Artikel der kein klares Ende hat, sondern sich immer weiterentwickelt, ziemlich gut erklärt.

Einen etwas anderen Weg, der eher einen „Baustein-Journalismus“ einschlägt, erklärt Martin Huber von myheimat.de . In dem Video beschreibt er, wie Bürgerjournalisten den Lokalzeitungen mit Zitaten und subjektiven Berichten zuarbeiten und somit auch eine neue Art des Storytellings schaffen:

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Obwohl der Song  so gar nichts mit meiner aktuellen Position zu tun hat (also kein Tipp für das Rätsel), sitzt er fest in meinem Kopf. Das erste mal habe ich ihn allein von Tom Smith nur mit der Gitarre gehört und fand es interessant, wie dunkel es trotzdem alles geklungen hat. Noch mehr im Kontrast zu dem Text: „Darling, just don’t put down your guns yet / if there really was a God here / He’d have raised a hand by now“ steht die Synthieversion der Single, die Depeche Mode nicht besser hinbekommen hätte. Aber das neue Editors -Album ist erschreckend anders, aber auch sehr gut, nur leider wieder ohne wirklich optimistische Momente und das ist toll, aber hat nichts mit meiner aktuellen Position zu tun. 😉

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Endlich ist es soweit, der knallharte Bundestagswahlkampf hat ein Ende und heute Abend weiß wieder jeder, wie das Ergebnis zu deuten ist. Genau wie 2005 als die CDU meinte, dass sie nicht mit der SPD zusammengehen will und die SPD, dass sie keine Koalition mit den Christdemokraten eingehen wird. Gut, der Wähler hat natürlich dann sein Kreuz so gesetzt, dass man doch koalieren soll. Es ist schon ein Kreuz mit dem Kreuz.

2009 hat außer der FDP keine Partei irgendein Bündnis ganz ausgeschlossen, aber auch ein anderes Thema wurde leider kaum behandelt: der Afghanistankrieg. Es gab nur kurz eine Einschätzung, dass es ein Krieg ist, aber was nun das weitere Vorgehen ist, hat keine Partei genauer beantwortet. Die Linke schreibt zwar auf Plakate: „Raus aus Afghanistan!“ – aber ist es wirklich so einfach? Ich weiß es leider nicht, ich glaube aber dass sich an dem Kriegszustand in den nächsten vier Jahren nichts ändern wird, bis dann wieder eine Wahl ansteht und man sich daran erinnert, dass man noch Soldaten in Kriegen hat.

Zu einem neuen Song von Muse wurden Bilder aus Filmen, wie „Lord of  War“ zusammengeschnitten, um nochmal kurz daran zu erinnern, was ein Krieg eigentlich ist. Besonders im Irak und Afghanistan sterben jeden Tag Bürger und Soldaten, aber das Ziel wofür ist leider nicht erkennbar. Gegen Terrorismus, für die Demokratie, Bin Ladens geheimes Falaffel-Rezept oder vielleicht auch nur Öl und viel neue Munition?

und weil es so schön ist, gibt es heute einen weiteren hinterher:

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