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Archive for the ‘.herz’ Category

"Ben Foertsch" / www.jugendfotos.de

Es geht nicht immer nur ums Geld. Foto von "Ben Foertsch" / http://www.jugendfotos.de

Mensch Mensch, hier ist ja schon lange nichts mehr passiert und geputzt auch niemand. Ja, ich komme nicht so richtig hinterher mit dem Schreiben neuer Blogeinträge, aber vielleicht liegt es auch daran, dass Twitter, Facebook und Buzz mir das Leben so viel einfacher machen.

Zum Beispiel die Idee mit dem Sonntagssong fand ich anfangs ziemlich toll, aber als ich dann immer wieder mitbekommen habe, dass ich Videos die ich toll finde und wofür ich Werbung machen wollte, nicht einbinden konnte, verging mir die Lust und ich habe lieber nur noch den Link „getwittert“. Es zeigte mir, dass verschiedene Menschen nicht die Liebe zur Kunst, zur Musik im Mittelpunkt ihrer Arbeit sehen, sondern nur den Profit. Und wie soll sich der Profit vermehren, wenn jemand kostenlos ein Video in seinen Blog einbindet!? Lange Gedankengänge, viel Aufregung und es macht die Sache nicht besser.

Ich werde mir für 2010 vielleicht etwas neues einfallen lassen, aber es ist schon schwer etwas zu finden, was ich gut kann, aber zugleich unabhängig von Labels oder Urheberrchtsunternehmen bin. Dazu will ich aber klarstellen, dass ich kein Fan der Kostenlos-Kultur bin, aber ich denke auch nicht, dass das aktuelle Urheber- und Lizenzrecht den Prozessen des Internets entgegenkommt. Ich denke, dass zum Beispiel die Creative Commons-Lizenzen ein guter Weg sind, obwohl damit vieles noch nicht geklärt ist.

Okay, dies war nur eine kurze und abschweifende Erklärung, warum mir zur Zeit die Motivation fehlt, hier jede Woche einen Song vorzustellen zu wollen und dann geht es doch nicht. Aber ich denke, dass ich in den nächsten Wochen wieder mal mit irgendwas anfange.

Wenn jemand eine Idee hat, was die Ohren hier flimmern lässt, dann kann das gerne auch in die Kommentare.

Bis dahin verweise ich auch nochmal gerne auf das Projekt Jugendfotos.de, welches die Creative Commons-Lizenz sehr schön umgesetzt wird: Junge Fotografen können ihre Bilder hochladen und nicht-kommerzielle Projekte, wie zum Beispiel Schülerzeitungen oder Blogs können die sehr guten Bilder herunterladen und unter einer CC-Bedingungen verwenden. Mit Jugendmedien.de versuchen wir (ein ehrenamtliches Team aus dem Umkreis der Jugendpresse Deutschland) die Idee von Jugendfotos auch auf andere Medien (Texte, Videos, Audio etc.) auszuweiten.

Jetzt bin ich schon wieder abgeschweift (abgeschwoffen?) und dabei wollte ich nur kurz eine Erklärung loswerden. Hm…

Schöne Grüße und vielen Dank fürs Lesen, andi

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.weihnachtsong #1

Eigentlich habe ich gedacht: „okay andi machste hier dieses Jahr noch ein paar Weihnachtssongs rein, damit es schön festlich ist“. Jetzt bekomme ich aber mit, dass viele Songs, die ich mag, nicht mehr verfügbar sind. So unter anderem The Killers mit „Don’t shoot me santa“. Deswegen kommt jetzt hier einer, aber ich weiß nicht, ob ich noch mehr finde:

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.bilder aus israel

Endlich habe ich Bilder aus Israel hochgeladen. Das Land war sehr beeindruckend, aber auch bedrückend. Deswegen sind die Bilder auch erstmal nur Aufnahmen von dem was ich gesehen habe und keine (Be-)Wertung der politischen Lage.

Besonders die Bilder aus Palästina und der Westbank sind erschreckend, wenn man in einem Haus steht, was von Apache-Hubschraubern beschossen wurde, aber man auch sieht, dass von dem Haus aus auf israelische Häuser geschossen werden konnte. Es ist alles sehr komplex und deswegen erstmal nur die Bilder.

Auf der anderen Seite ist Israel und die Palästinensischen Gebiete auch ein wunderschönes Land (wenn auch viel Wüste). Ich hoffe, dass man das auch auf den Bildern sieht.

Israel
<table style=“width:194px;“><tr><td align=“center“ style=“height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/s/c/transparent_album_background.gif) no-repeat left“><a href=“http://picasaweb.google.com/andi.weiland/Israel?feat=embedwebsite“><img src=“http://lh3.ggpht.com/_S0M_C3aUYg8/SwHbY7LzMPE/AAAAAAAAB7Q/wkY9V1T2Kug/s160-c/Israel.jpg&#8220; width=“160″ height=“160″ style=“margin:1px 0 0 4px;“></a></td></tr><tr><td style=“text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px“><a href=“http://picasaweb.google.com/andi.weiland/Israel?feat=embedwebsite&#8220; style=“color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;“>Israel</a></td></tr></table>

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.wo ist andi?

Zur Zeit bin ich nicht in Deutschland, aber auch nicht auf dem Sonnendeck. Wo ich bin, das weiß ich, aber wer weiß es noch? Mit einem kleinen Bilderrätsel und sehr speziellem Filmwissen kann man den Ort sehr genau herausbekommen. Dieses Bild soll dabei helfen:

Wo ist Weilando?

Wo ist Weilando?

Wer es herausfindet sollte auch das Bild erklären können, warum es damit was zu tun hat. Ich wünsche viel Ratespaß und es gibt auch was schönes zu gewinnen.

P.S. Leute die es auch so wissen, bitte verderbt mir nicht den Spaß und verratet es hier.

P.P.S In den nächsten Tagen folgen weitere Bilder.

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Es geht mal wieder los. Die großen Musiklabels Sony, Universal und Warner haben ihre Abmahnanwälte Clemens Rasch und Co auf Hip-Hop-Blogs losgelassen. Mehre Blogs sollen auf einen Sampler vom letzten Splash-Festival verlinkt haben, auf dem sich urheberrechtliches Material befindet. Die Mixtapesammelstelle, die leider auch betroffen ist, hat diese paradoxe Praxis sehr gut zusammen gefasst:

Wir Blogger sind eine einzige Werbemaschine für Musik und uns dafür zu bestrafen widerspricht jeglicher Logik. Uns geht es nicht um illegale Vervielfältigung sondern um Promo für gute Musik und durch solche Abmahnungen werden diese Bemühungen zu nichte gemacht.

Besonders Hip-Hopper machen sich mit Samplern sehr darum verdient, dass unbekannte Künstler berühmt werden, aber auch das alte Künstler nicht vergessen werden. So hat zum Beispiel auch Jan Delay auf seinem letzten Album James Brown gesamplet oder auch „Türlich Türlich“ mit Cameos „Word up“ zusammen geführt.

Es ist somit doch gegen jede kulturelle Idee, wenn man die Leute verklagt, die Werbung für ein Gut machen. Diese neue Abmahnwelle zeigt mal wieder, was das große Problem der Musikindustrie (das Wort sagt schon alles) ist: sie verstehen nicht, dass Musik ein direktes Kommunikationswerkzeug ist, was Menschen verbindet und wenn man als Blog auf einen Sampler verlinkt, dann weist man auf Kunst hin. Dies kann doch nicht strafbar sein? Oder muss man nun bald Angst haben, wenn man die Kopfhörer einen Kumpel gibt und sagt: „Hier hör dir das mal an, das ist doch toll!“?

Ich will hier kein Plädoyer dafür halten, dass Musik komplett frei sein soll, weil besonders die Künstler haben Anspruch auf ihre Bezahlung und den Schutz ihres Eigentum, aber dieser Schutz muss den neuen Medien angepasst werden. Denn im Endeffekt verlieren nur beide Seiten: Künstler werden nicht mehr bekannt, weil keiner sich mehr traut auf den Newcomer zu verlinken und vielen Menschen wird ihr liebstes Hobby genommen, wenn sie über tolle Musik nicht mehr schreiben können.

Leider habe ich gerade auch keine Idee, wie man unter anderem den Blogs JD’s Rapblog und Mixtapesammelstelle helfen kann, außer versuchen eine Öffentlichkeit zu schaffen, für diese traurigen Geschäftspraktiken. Informieren kann man sich auch auf dem Portal „Rasch vs. DJs“.

Gute Nacht.

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Es gibt Fresssüchtige, aber auch welche die Süchtige gefressen haben. Was solls. Ich habe einen Song in den letzten Tagen gefressen, der mich süchtig macht, nach immer immer mehr von dieser tollen Band.

New Brunswick, keine Ahnung wo das liegt oder woher es kommt, aber eine Band hat es herausgebracht, die mich gerade tagtäglich mitreisst: The Gaslight Anthem, wunderbare melodischer Alternativ-Rock, dessen Sänger sich manchmal ein bisschen wie The Killers vezerrt, aber musikalisch doch eher in die Richtung Hot Water Music geht, was auch Chris Wollard beweist, der als Gitarrist von HTW auf der Platte The ’59 Sounds zu hören ist. Zu hören ist da auch der Song, den ich gerade in einer Dauerschleife nicht von der Hörkante stoßen würde. Song ab:

P.S. Außerdem muss ich bei dem Song an eine Frau denken, die ich sehr vermisse und diesen Song hörte als wir uns das letzte mal gesehen haben, also kurz danach. Es gibt Sehnsüchtige…

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Omar Rodriguez-Lopez hat keine Zeit oder zu viel Zeit? Irgendwie kommt es mir so vor, als ob jede Minute ein neues Album herauskommt, bei dem Omar seine Finger im Spiel gehabt hat. Frank Zappa und John Frusciante lassen grüßen und mit letzteren hat er sogar schon mal zusammen gearbeitet.

Vor kurzem habe ich einen Song wieder entdeckt, der viele gute alte Erinnerungen an meine Zeit in einer kleinen Schulband am Bass wieder hochkommen lassen. Es handelt sich um den unglaublichen Song „Napoleon Solo“ von damals noch At the Drive-In. Konzentriert auf den Basslauf habe ich mich andauernd erschrocken als unsere einer Gitarrist mir seinem Part angefangen hat. Live haben wir den Song auch nie aufgeführt, weil das wohl auch eine große Blamage geworden wäre. So viel Zeit wie Omar hatten wir leider nicht. Oder hatte ich zu wenig?

Live:

Original:

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