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Archive for Oktober 2007

.RIP Michael Stein

Die Nachricht war die erste, die ich heute gelesen habe, als Lt. Surf anstatt die Veranstaltungstipps zu schicken, eine sehr traurige Mitteilung überbracht hat:

Liebe Freunde,
heute morgen um drei ist Michael Stein gestorben.
Wir laden Euch ein, mit uns an ihn zu denken.
Wir sind [am Mittwoch, andi], ab 21.00 Uhr im Mudd Club (Große Hamburger Str. 17).
Der Eintritt ist frei, Spenden werden für die Beerdigungskosten verwendet.

In tiefer Trauer,

Euer Lt. Surf, für die Surfpoeten

Michael Stein (auf dem Bild kniend) war einer der Väter, der Surfpoeten und hat besonders mit seiner ganz eigenen Art, dass er zum Beispiel keine Texte vorgelesen hat, sondern gerne ausm Stehgreif gesprochen hat, das Publikum zum Lachen gebracht. Manchmal mehr und manchmal weniger, wenn seine Gedankengänge zu verwirrend worden.

Zum Schluss haben sich doch alle wiederum den Mann mit dem unbefangenen Lachen gesammelt und das „das Gebet gegen die Arbeit“ gesprochen. Das tut nun auch .ohrenflimmern und jugendfresse in Gedenken an Stein.

Vielen Dank, Stein für die vielen witzigen Momente und ich hoffe, dass du auch im Himmel weiterhin BVG-Beamte ärgern kannst.

Michael Stein

Gebet gegen die Arbeit

Arbeit!
Geißel der Menschheit!
Verflucht seist du bis ans Ende aller Tage
Du, die du uns Elend bringst und Not
Uns zu Krüppeln machst und zu Idioten
Uns schlechte Laune schaffst und unnütz Zwietracht säst
Uns den Tag raubst und die Nacht
Verflucht seist du
Verflucht
In Ewigkeit
Amen

Bild von der Reformbühne.

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Hurra, das hat ja auch lange gedauert, aber nun endlich hört man was neues von Jimmy Eat World. „Big Casino“ heißt das gute Stück und Universal hat das Video (in schlechter Qualität) bei Youtube veröffentlicht. Natürlich, da ja Musik keine Kommunikation, sondern bei Majors gerne nur als Kommerz gesehen wird, funktioniert das Video hier nicht. Muie

Okay, ich mag immer noch keine Videos in dem die Band einfach dasteht vor irgendeiner Kulisse und ihren Song runterschrammelt, aber Musikvideos sind eh…ach lassen wir das, denn der Song ist toll!

[via: Intro.de]

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Okay, also wenn die Resi in ihrem Blog über das Erwachsenwerden von Blumen schreiben kann, dann schreibe ich hier mal vom Erwachsenwerden des .andis.

die Eier des andisColumbus brauchte ein Ei um irgendwas zu beweisen und schwups schon war man in Indien Amerika. .andi brauch ein Ei, um zu erkennen, dass er kein kleines Kind mehr ist.

Was ist der Ausgangspunkt? Hunger.

So musste der andi einkaufen gehen und schon waren die Eier in einer braunen Tüte. Als ich dann mit den Eiern zu Hause war, da musste ich die ja auch auspacken. Mir ist in dem Moment aufgefallen, dass ich noch nie Eier in einer Tüte gekauft habe, sondern immer in diesen praktischen Eierkartons und nun stand ich da. Das erste Mal, dass ich diese Eierbehälter des Kühlschranks benutzte. Sofort war mir meine Mutter im Kopf, die immer meinte: „nimm die Eier von unten, die sind älter!“ Oh je, was ist da passiert? Gehe ich bald Samstag morgen einkaufen, weil es da nicht so voll ist oder hole ich mir eine Übergangsjacke beim Werksverkauf. Ich glaube in meinen Bart heute ein graues Haar gesehen zu haben.

MidlifeCrisis mit 22 – naja so weit sind wir noch nicht.

Mein liebster Dealer kam heute an und brachte mir eine Flasche feinsten Whisky (ich brauch wohl nicht zu sagen, woher, wenn man es so schreibt) mit und schon war neben dem Eierhalter noch eine andere neue Entdeckung gemacht: die braune Tüte eignet sich herr.vor.ragend als Alkoholversteck.

Amerikaner mit 22 – naja so weit sind wir noch nicht.

flasche und tüte

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.der menschliche makel

Eigentlich ist es doch immer das Gleiche. Ob jetzt eine ERASMUSparty in Münster, Lissabon oder im „The King“-Club in Cluj statt findet. Die Musik ist so lala und ab Zwei Uhr Nachts geht das berühmte Resteficken zu „Voyage Voyage“ los. Nur diesmal habe ich mich selbst erwischt, dass es in jeder Routine eine Überraschung geben kann.

Diesmal in einer sehr doofen Natur, meiner selbst. Auf der Party kam ein rumänischer Kommilitone (hier „Kollege“ genannt) auf mich zu, den ich aus ein paar Kursen schon kannte. Zur Begrüßung gab er mir natürlich die Hand (Männer werden hier immer per Hand begrüßt, Frauen nicht). Natürlich? Leider nicht so ganz, denn der sehr nette Dan hatte nur einen Daumen. Eigentlich ist das ja nicht schlimm, aber in dem Moment erwischte ich mich auch dabei, dass ich länger als gewohnt darauf starrte und sogar vergaß meinen Namen zu sagen. Peinlich, Peinlich. Da will man immer so weltoffen sein, probiert fremdes Bier, macht keinen Unterschied zwischen Lesbischen, Schwarzen usw. aber dann passiert einen so eine stümperhafte Aktion. Er kann doch nichts dafür und ich starre noch darauf, also ob ich Medizin studieren würde. Naja, eine Entschuldigung hätte mich wohl noch weiter reingerissen. Oder nicht? Ach man weiß es nicht. Kein Knigge zur Hand, wenn man ihn braucht. Jetzt bin ich schon wieder bei der Hand. Dumme Sprüchen in meinen Kopf. „Lieber Arm dran….“. Makaber. Aber manchmal hilft auch ein Anstoßen mit nem Bier und alles ist gut. Daumen hoch!

Sorry.

Die Verabschiedung daher mit nem lustigen Video. Ein Witz der mal gelungen war, bei der Versteckten Kamera:

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.von null auf 269

Hurra, es hat nur ein Jahr gedauert, aber endlich ist dem .andi sein Blog ein Newcomerblog und zwar in den Deutsche Piraten Newcomer Blogcharts (kurz DPNB) vom 14.10.07. Auf Platz 269 zwischen der BigBerta und dem Mondkult-Blog und weit vor dem GrünenBlog von Olching (Platz 271).

Jetzt wird es eine Bewährungsprobe: kann der andi mit dem Erfolg umgehen oder zieht er nach Rumänien und betrinkt sich, manchmal….?

Niggemeier aufgepasst!

P.S. Keine Ahnung wie die Charts errechnet werden, aber das wird mir Ory erklären! 😉

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Dies ist der erste von ich glaube mal zwei oder drei Teilen, einer Geschichte, dessen Inspiration ich auf der Reise von Cluj nach Bukarest zu einem MUSE-Konzert gefunden habe. Viel Spaß, andi

Es musste so kommen, die leuchtenden Blitze aus der Ferne ziehen nicht ab, sie kommen näher. Immer näher. Der Bahnhof wird keinen Schutz bieten, dafür ist das Dach nur ein Alibi der Baufirma gewesen, um das Geld zu bekommen. Aber Regenschutz ist das nicht. Die Beleuchtung um zehn Uhr abends ist auch in ein gespenstisches Licht getaucht. Die Peitsche des Regens schlägt schnell zu, genau fünf Minuten bevor der Zug kommt, hat er den Bahnhof und die Passagiere in seinem nassen Griff. Schutz bietet nur der Freund, der ein bisschen größer ist. Aber der Egoismus soll nicht siegen. Egal. Wir werden alle nass.

Die Freude auf das erste Bier im Zug von Cluj-Napoca nach Bukarest wird größer.

Ein Land kann sich ändern, kann ein anderes sein. Ein Zug kann sich ändern, kann ein anderer sein. Ein Nachtfahrt kann sich nie ändern, wird immer nur eines sein: dunkel. Nur Bahnhöfe unterbrechen dunkle Felder und Häuser, aber bringen auch keine Spannung in die Fahrt, weil Lichter auf einer Sparflamme leuchten, wie in einem schlechten Gangsterfilm der 70iger Jahre. Hier sind die Katzen nicht grau, sondern komisch orange. Acht Leute in einem Abteil sind auch keine Einladung zu einem bequemen Schlafen, schon gar nicht wenn zur rechten Seite ein Riese den Platz wegnimmt und auf der anderen Seite ein Frau schon aus Gentlemangründen nicht berührt werden sollte. Keinen schlechten Eindruck hinterlassen. Schon wird klar, dass das eine als „Gute-Nacht-Bier“ deklarierte zwar nicht reichen wird, aber auch nicht mehr da ist. Rausgehen auf dem Gang, auf dem die Fenster den Regen nicht standhielten und meine Schuhe durch Pfützen waten. In so einem Zug war ich das letzte mal vor 10 Jahren mit meinen Großeltern, blitz es in meinen Gedanken auf. Nur die Toiletten sind noch älter, noch direkt auf die Schienen, keine Sicherung oder doppelter Boden. Eine nette Form der Ehrlichkeit, die Anwohner der Gleise nicht freuen sollte, wenn man um drei Uhr in der Nacht von einem Pissgeruch geweckt wird. Die Sicht ausm Fenster lässt nicht viel erkennen, nur ab und zu ein Licht, auch das Spannern in die anderen Abteile kann man sich sparen. Menschen sehen komisch aus, wenn sie schlafen und ihr Gesicht nicht mehr unter Kontrolle haben. Mit diesen Gedanken zurück auf meinen Platz. Es tut mir leid, dass welche wegen mir aufwachen, als ich das Abteil betrete, aber verdammt, ich würde gerne auch aufwachen, nur dazu muss man einschlafen. Der nächste Bahnhof wird angefahren, noch kleiner ist der. Aber ein Zug gegenüber macht mich neidisch. Da sitzen Leute allein in einem Abteil und wissen nicht wohin mit dem Platz. Toll. Egal. Jetzt wird geschlafen. Dem Willen folgt keine Tat und so bleibt es immer wieder beim Sekunden- bis Zehn-Minutenschlaf bis nach acht Stunden Bukarest erreicht wird.

Es ist irgendwas um halb Sieben morgens. Eine Scheiss.kalt.klamme.Nacht muss Bukarest überstanden haben, denn die Nachwehen sind in meinen Knochen. Unangenehm. Kaffee! Wo? Der Bahnhof ist super hässlich, was dadurch bestätigt wird, dass nur ein McDonalds und ein andere Laden gut aussehen. Die Menschen sind hier komplett übermüdet und fertig mit sich oder auch mit der Welt. Nur das helle Licht und die Plürre namens Kaffee bringt ein bisschen Ruhe in meinen unterkühlten, aber übermüdeten Kopf.

Der Tag wird lang.

 

Ende I. Teil

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Free Burma!


Free Burma!

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

Resolution 217 A (III) der Generalversammlung vom 10. Dezember 1948

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

PRÄAMBEL

Da die Anerkennung der angeborenen Würde und der gleichen und unveräußerlichen Rechte aller Mitglieder der Gemeinschaft der Menschen die Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt bildet,

da die Nichtanerkennung und Verachtung der Menschenrechte zu Akten der Barbarei geführt haben, die das Gewissen der Menschheit mit Empörung erfüllen, und da verkündet worden ist, daß einer Welt, in der die Menschen Rede- und Glaubensfreiheit und Freiheit von Furcht und Not genießen, das höchste Streben des Menschen gilt,

da es notwendig ist, die Menschenrechte durch die Herrschaft des Rechtes zu schützen, damit der Mensch nicht gezwungen wird, als letztes Mittel zum Aufstand gegen Tyrannei und Unterdrückung zu greifen,

da es notwendig ist, die Entwicklung freundschaftlicher Beziehungen zwischen den Nationen zu fördern,

da die Völker der Vereinten Nationen in der Charta ihren Glauben an die grundlegenden Menschenrechte, an die Würde und den Wert der menschlichen Person und an die Gleichberechtigung von Mann und Frau erneut bekräftigt und beschlossen haben, den sozialen Fortschritt und bessere Lebensbedingungen in größerer Freiheit zu fördern,

da die Mitgliedstaaten sich verpflichtet haben, in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen auf die allgemeine Achtung und Einhaltung der Menschenrechte und Grundfreiheiten hinzuwirken,

da ein gemeinsames Verständnis dieser Rechte und Freiheiten von größter Wichtigkeit für die volle Erfüllung dieser Verpflichtung ist,

verkündet die Generalversammlung

diese Allgemeine Erklärung der Menschenrechte als das von allen Völkern und Nationen zu erreichende gemeinsame Ideal, damit jeder einzelne und alle Organe der Gesellschaft sich diese Erklärung stets gegenwärtig halten und sich bemühen, durch Unterricht und Erziehung die Achtung vor diesen Rechten und Freiheiten zu fördern und durch fortschreitende nationale und internationale Maßnahmen ihre allgemeine und tatsächliche Anerkennung und Einhaltung durch die Bevölkerung der Mitgliedstaaten selbst wie auch durch die Bevölkerung der ihrer Hoheitsgewalt unterstehenden Gebiete zu gewährleisten.

Artikel 1

Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.

Artikel 2

Jeder hat Anspruch auf alle in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten, ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Anschauung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.

Des weiteren darf kein Unterschied gemacht werden auf Grund der politischen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebietes, dem eine Person angehört, gleichgültig ob dieses unabhängig ist, unter Treuhandschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder sonst in seiner Souveränität eingeschränkt ist.

Artikel 3

Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.

Artikel 4

Niemand darf in Sklaverei oder Leibeigenschaft gehalten werden; Sklaverei und Sklavenhandel in allen ihren Formen sind verboten.

Artikel 5

Niemand darf der Folter oder grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe unterworfen werden.

Artikel 6

Jeder hat das Recht, überall als rechtsfähig anerkannt zu werden.
[…]

Gemeinsam wurde diese Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet. Seither gilt dies als ausdrückliches Bekenntnis zu den Menschenrechten. In den letzten Tagen ist genau dieses Bekenntnis wieder gefordert. Die Vereinten Nationen müssen gemeinschaftlich die Gewalt und die Unterdrückung in Burma verurteilen. Passiert ist dies bisher nicht. Dagegen sprechen wirtschaftliche Interessen einzelner Mitglieder der UN. Wirtschaftliche Interessen blockieren die gemeinsame Verurteilung der Taten der Militärdiktatur in Burma. Friedlich demonstrierende Menschen werden niedergeschlagen und ermordet. Mit allen Mitteln wird versucht den friedlichen Protest gewaltsam zu unterbinden und den Informationsfluss nach draußen zu verhindern, damit die Welt nichts mehr wahrnimmt. Und trotzdem dringen immer wieder Informationen nach außen. Nicht zuletzt, weil mutige Menschen im Land über die Ereignisse berichten und sich damit in Lebensgefahr bringen. Sie leben in Todesangst und müssen jederzeit damit rechnen, dass Sie verhaftet und verschleppt werden. Genau mit diesen Menschen will die internationale Blogosphäre ihre Solidarität bekunden.

Wir wollen mit dieser internationalen Aktion ein Zeichen setzen! Wir verachten die Gewalt und den Terror in Burma. Wir setzen uns ein für die, die aufgrund ihrer Meinung unterdrückt werden und wir solidarisieren uns mit den Menschen, die für ihr Recht demonstrieren. Wir fordern die Vereinten Nationen auf, die Gewalt zu verurteilen. Wir möchten die Bevölkerung für dieses Thema sensibilisieren und fordern, dass niemand die Augen vor diesen Grausamkeiten verschließt. Wir wollen Freiheit und Frieden für Burma.

wenn Du die Aktion Free Burma auch unterstützen, trage Dich hier ein:
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