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Archive for November 2009

.bilder aus israel

Endlich habe ich Bilder aus Israel hochgeladen. Das Land war sehr beeindruckend, aber auch bedrückend. Deswegen sind die Bilder auch erstmal nur Aufnahmen von dem was ich gesehen habe und keine (Be-)Wertung der politischen Lage.

Besonders die Bilder aus Palästina und der Westbank sind erschreckend, wenn man in einem Haus steht, was von Apache-Hubschraubern beschossen wurde, aber man auch sieht, dass von dem Haus aus auf israelische Häuser geschossen werden konnte. Es ist alles sehr komplex und deswegen erstmal nur die Bilder.

Auf der anderen Seite ist Israel und die Palästinensischen Gebiete auch ein wunderschönes Land (wenn auch viel Wüste). Ich hoffe, dass man das auch auf den Bildern sieht.

Israel
<table style=“width:194px;“><tr><td align=“center“ style=“height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/s/c/transparent_album_background.gif) no-repeat left“><a href=“http://picasaweb.google.com/andi.weiland/Israel?feat=embedwebsite“><img src=“http://lh3.ggpht.com/_S0M_C3aUYg8/SwHbY7LzMPE/AAAAAAAAB7Q/wkY9V1T2Kug/s160-c/Israel.jpg&#8220; width=“160″ height=“160″ style=“margin:1px 0 0 4px;“></a></td></tr><tr><td style=“text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px“><a href=“http://picasaweb.google.com/andi.weiland/Israel?feat=embedwebsite&#8220; style=“color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;“>Israel</a></td></tr></table>
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Stell dir vor, es sind Proteste und keiner weiß davon. Neue Kommunikationswege sind für einige Protestorganisatoren wohl noch ein Fremdwort. So die Online-Beobachtung beim Bildungsstreik in Münster. Von Andi Weiland

Man kann nicht nicht kommunizieren – ein Axiom welches Paul Watzlawick in den Sechzigern Jahren aufgestellt hat. Aus kommunikationswissenschaftlicher Sicht ist diese Aussage zwar überholt bzw. erweitert worden, aber eine kleine Gruppe von Studenten beweist im Jahr 2009, dass man nicht kommunizieren kann. Jedenfalls nicht so, wie sich 2009 die Chancen bieten.

Screenshot vom Twittaraccount am 18. November 2009

Screenshot vom Twitter-Account am 18. November 2009

Auf der Homepage vom Bildungsstreik Münster ist alles sehr schön aufgemacht: die Farben entsprechend den Corporate Design der bundesweiten Proteste und ein bisschen chaotisch sieht es auch aus. Damit man den Anschein wahrt, man sei auch nur Studenten und Schüler die keine Bildung bekommen. Im ersten Augenblick war ich überrascht, dass man sich die Icons von Facebook, Twitter, StudiVZ und Co geholt hat, wo der Bildungsstreik auch überall vertreten ist. StudiVZ machte dankenswerter Weise am 17. November auch auf der Startseite Werbung für den Bildungsstreik – selbstredend für ein Studenten-Community von . Der Twitter-Account offenbart dann aber leider das grausame Bild der Nichtkommunikation im Bildungsstreik. Vor der Erklärung noch kurz meine Devise: man entweder etwas ganz macht oder gar nicht – oder wie es ein Film mit Bruce Willis ausdrückt: „Keine halben Sachen“.

Der Twitter-Account sah am 17. November gefolgt aus, man verfolgt die Profile von zwei anderen Seiten und hat selber 100 Leute die dem Profil folgen. Warum sollte man auch einen Profil folgen, was keine aktuellen Informationen bringt? Denn der letzte Eintrag am 17. November 2009 ist vom 14. November. Auch am 18. November hat sich auf der Seite nichts getan. Kein Hinweis darauf, dass man im Fürstenberghaus einen Vorlesungssaal besetzt oder wenigsten der Verkehr eine halbe Stunde zum erliegen gebracht wurde. Auch nichts zum weiteren Vorgehen. Münster hat eine der größten Unis in ganz Deutschland und eine der besten Kommunikationswissenschaftlichen Abteilungen, trotzdem kommen zum Bildungsstreik nur rund 2000 Leute!? Woher sollen sie es denn auch wissen? Von ein paar Plakaten in der Stadt, bei denen man nicht weiß ob die noch vom Sommer da hängen oder von ein paar Flyer, die im Fahrradgepäckkorb zwischen Laub und Flyern der Semesterparty im Uferlos liegen?

Twitter und Facebook oder auch der Buschfunk sind Kanäle die eine Informationsüberflutung mit sich bringen können. Dafür muss man aber auch erstmal eine Information schaffen. Dank den neuen Vernetzungen von Twitter aus, braucht man nur einmal eine Nachricht schreiben, die auf allen anderen Plattformen veröffentlicht wird, aber dafür muss man sie erstmal schreiben. Aber nicht nur in Münster ist die Kommunikation über diverse Plattformen mangelhaft. Auch in Dresden wird besser auf einen schönen selbst gebastelten Sarg und Schminke gesetzt, als die Wiki-Seite ordentlich zu pflegen. Für einen Artikel am Wochenende sollte ein gutes Bild von dem besetzten Audimax her. Kurz vor Abgabe war der Weg zur Uni für ein Bild zu weit und die Hoffnung sollte zuletzte sterben, weil es doch bestimmt ein gutes Bilder der Besetzer im Wiki gab. Die Hoffnung starb aber: denn was sich auf der Seite bot, waren ein paar schlechte Handybilder in einer Auflösung von 640×480 Pixel und auch auf Anfrage kamen keine besseren Bilder. Der Artikel stand dann irgendwann, ohne Bild.  Es bleibt fraglich, ob der sehr gute Artikel trotzdem gelesen wird, wenn ein Bild fehlt. Nachrichtenwert, ick hör dir trapsen.

Es können Hunderte von Transparenten hochgehalten werden, man kann ein bisschen grölend und pfeifend durch die Straßen ziehen, aber wenn man es nicht auch den Leuten mitteilt, die gerade in Unibibliotheken auf ihre Facebook-Seite schauen, dann ist die Aktion doch schnell verpufft. Natürlich, wäre es zu idealistisch zu glauben, dass Twitter das einzige Allheilmittel ist, um die Leute zu den Protesten zu holen oder Politiker einsehen, dass Studiengebühren doch nicht so gut sind, aber das tuen besetze Hörsäle auch nicht. Die Idee muss kommuniziert werden, doch gerade verhalten sich manche Protestler so, wie der berühmte Baum im Wald – wo man nicht weiß ob er umgefallen ist oder nicht, weil man es ja nicht gehört hat.

Mir gibt diese Nichtkommunikation aber auch Motivation für meine Diplomarbeit, denn auf der einen Seite erkenne ich nun doch einen Mehrwert in meiner Arbeit, weil die Idee von Kommunikation im Web2.0 doch noch nicht so gegenwärtig ist und auf der anderen Seite werde ich bei Twitter wenigsten nicht vom Bildungsstreik in Münster abgelenkt. Danke dafür.

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.sonntagssong #30

Es geht gerade alles viel zu schnell. Ich komme mir so vor, als wäre ich gerade erst aus Island wieder in Berlin gelandet. Schon bin ich gerade in Isrrael. Nein, meine Lebensaufgabe ist es nicht geworden: Länder in ihrer alphabetischen Reihenfolge zu bereisen, sondern es war wohl eher Zufall, dass die beiden Ziele in unmittelbarer Buchstabennachbarschaft stehen. Zufall ist es wohl auch, dass man hier in Tel Aviv gerade den jährlichen Regen abbekommt. Das erinnert mich aber auch zufällig an eine meiner ersten bewussten musikalischen Erfahrungen mit Israel und zwar an eine Band namens Shy Nobleman, die ich dankenswerter Weise durch mum entertainment kennengelernt hatte. Und zu guter Letzt ist die Musik nicht nur toll, sondern ein Song gerade auch noch sehr passend: „Baby in the rain„.

Wenn ich wieder da bin, werde ich dann hoffentlich endlich mal die Zeit finden, hier meine Eindrücke wiederzugeben – nicht nur von Israel, sondern auch von Island (wo ja auch noch Gewinner ausstehen – I know). Jetzt aber erstmal viel Spaß mit einem fernen Sonntagssonggruß.

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