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Archive for the ‘.freunde’ Category

Heute ganz kurz, aber noch rechtzeitig, aber leider der Müdigkeit geschuldet ohne die lange Vorrede und dem pipapo, der in aller Munde, aber nie in den Füßen ist, außer man steht Kopf. Mein Bauer Müller Diskussionspartner Numero Uno zum Tribut, auch wenn Schalke ne doofe Saison hinter sich hat und St. Pauli verliert.

Jetzt hier The Black Keys mit ihrer Flamme:

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Heute mal etwas in eigener Sache.

Seit einiger Zeit engagiere ich mich bei der Jugendpresse Deutschland, den größten Verein für junge Medienmacher und Medienmacherinnen in Deutschland. Eines meiner Lieblingsprojekte ist das Magazin politikorange und dieses sucht eine neue Projektleitung. Die politikorange ist eine unabhängige Veranstaltungszeitung, die bei Parteitagen, Events und anderen interessanten Veranstaltungen erstellt wird und die Projektleitung koordiniert von Berlin aus die Absprachen mit Partnern un der Jugendpresse Deutschland und organisiert dann die Zeitungen.

Gleichzeitig kann man sich aber auch vor Ort am Layout oder im Schreiben versuchen. Dieser spannende Job eignet sich besonders für Studenten neben den Studium, weil es auch ein Honorar gibt. Jedoch sollte man auch durchschnittlich 20 Stunden pro Woche einplanen.

Alles weitere zur Ausschreibung findet man hier in diesem pdf.

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.wochenendplanung

Wer dieses Wochenende (und heute) noch nicht genau weiß, wo er in Berlin hingehen soll, der kann ja mal bei meinen Freunden vom Fucking Pop, ey-Team vorbeischauen.

Heute Abend präsentieren sie Monotekktoni im King Kong Klub für 4 Flocken. Die vier Flocken kann man sogar noch sparen, wenn man eine Mail an esgibtnureinetoni[ätt]fucking-pop[dot]de schreibt und ein bissel Glück hat.

Am Samstag spielen die Fucking Popper dann auf dem Latrinenfloor in der Villa (Landsberger Allee, Berlin) zusammen mit Sick Sinus & Vamparela bissel Schabernack, während unten Pitchtuner und Zero Cash live auftreten – und danach noch u.a. Steve von Soulwax & Hot Pink Delorean ihre Platten drehen. Türen öffnen sich dort um 23h.

Vielleicht sieht man sich und ich habe nun irgendwie Bock, was von Soulwax zu hören.

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.kalte füße

Da mein Kopf selbst noch zu vollgegessen von und mit Gans ist, aber ich trotzdem gerne einen schönen Text auf meinen Blog über die Weihnachtstage haben wollte, heute mal wieder ein Gastbeitrag.

Die liebe Annika Gläser ist eine tolle Poetry Slammerin und hatte zu unserer Weihnachtsfeier einen Text geschrieben, der die Abenteuer mit der Post und die damit verbundenen kalten Füße beschreibt. Zusammen mit einer Freundin betreibt sie auch den Blog „Slamladies„, der auch bald wieder auflebt. Also immer mal draufschaun.

Aber nun erstmal viel Spaß mit dem Text!

Kalte Füße

Heute ist der 11. Dezember und ich habe kalte Füße. Was sagt mir das? Es sagt mir, dass etwas bevor steht.

Ich habe kalte Füße, weil es draußen kalt ist.
Und im Büro erst recht.
Die Tür steht immer so lang offen, dass man gar nicht mehr weiß, ob sich der Tisch überhaupt auf der richtigen Seite der Fenster befindet. Es muss so kalt sein, denn die Paketboten haben festgestellt, dass die Jugendpresse so eine Art bemannte Packstation ist.
Seit letztem Monat sogar offiziell. Da stand Andy, unser neuer Ansprechpartner bei der POST vor der Tür und streckte mir einen exklusiven Deutsche-Post-Weihnachtskalender entgegen, ein rundes Herzlichen-Glückwunsch im Gesicht. Seit dem sind die Arme der Paketboten immer voller, je öfter sie vorbei kommen.
Ich habe keine Ahnung, wie die genau aussehen. Einer hat ein grünes Auge und der andere einen Leberfleck auf der Wange, soviel ist sicher. Der Rest von ihnen ist hinter brauner Pappe versteckt.
Es dauert auch immer eine Weile, bis die Pakete und vor allem wir abgefertigt sind, solang steht die Tür eben offen. Und die Kälte kann sich genüsslich im mühsam erwärmten Büro ausbreiten, uns alle umschließen, wie eine gute Mutter ihr Kind, um einen wirklich großen Dichter zu zitieren: Jonas.
Der Stapel der zwischengelagerten Pakete im Flur verwandelt sich also zusehends in einen scharfkantigen Berg. Für den Weg zum Drucker lohnt sich auch mindestens der doppelte Aufwand an Zeit einzurechnen, Stau ist unvermeidbar und bringt Verletzungen mit sich. Ich bin immer noch nicht völlig darüber hinweg, dass mir neulich dieses Ding mit der Bierkiste drin auf den Fuß meines Gegenübers gefallen ist…
Die ganzen Dinger, die da auf dem Fußboden herum kullern haben damit aber natürlich noch nicht ihren eigentlichen Bestimmungsort erreicht. Nein, die Klingel reißt uns immer wieder erbarmungslos aus der fiebrigen Arbeit. Wer ist der schnellste, fragt sie uns.
Meine Hand liegt auf der Klinke, die Tür schwingt auf.
Die Leute erscheinen mit erwartungsfrohem Blitzen in den Augen, nennen mir aufgeregt ihren Namen und beobachten ganz gespannt, welches der vielen Sachen wohl für sie bestimmt ist, während ich betont gemütlich im Haufen stöbere.
Als Dankeschön halten sie einen kleinen Zettel bereit und genau das ist, was bleibt: blaue Zettel. Kalte, blaue Zettel, ganz, ganz viele. Man möchte sie gar nicht anfassen, schon beim bloßen Anblick läuft es mir kalt den Rücken hinunter in die Füße, aber es gibt kein Entrinnen. Ich muss sie nehmen und an die Wand kleben, der Meister befielt das so.
Ich frage mich immer, wer eigentlich der Weihnachtsmann ist. Ist es der Paketbote, wenn er von draußen kommt mit seinen vielen Gaben oder bin ich es doch selbst?
Das erinnert mich wieder daran, was ich noch tun muss, in den nächsten 12 Tagen und da – kalte Füße, ganz kalte Füße. Mir macht es viel mehr Spaß, Leuten Pakete zu geben, die ich nicht kenne, das ist wenigstens immer das richtige und bringt wahre Freude, bestimmt.
Ja, bald fahre ich nach Hause. Ich seh’s schon kommen, meine Füße werden immer kälter, je näher es rückt. Hier kommt ja abends meine Katze an und spielt Wärmflasche, aber da? Zu Hause… mein altes zu Hause gibt’s doch gar nicht mehr. Und von dem neuen fahre ich weg. Was soll ich denn da, denke ich und bekomme noch kältere Füße. Vielleicht liegt dort wenigstens Schnee. So was gibt’s ja in Berlin nicht.

Aber egal. Wo ist der Glühwein?

Annika Gläser

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Ich hatte schon vor längerer Zeit immer die Idee auch gerne Gastbeiträge von Freunden auf meine Seite zu stellen. Den folgenden Text habe ich nun ein bisschen zurückgehalten, weil ich ihn mit einem kleinen Relaunch verbinden wollte, aber mir fehlt dazu noch die Inspiration. Trotzdem möchte in den Text von Lena nicht weiter hinauszögern, weil sie über ein wunderbares Album schreibt, einer tollen Künstlerin.

Vielen Dank auch an Lena für den Text und ich freue mich, dass du wieder bloggst!!! Achja und ALLES ALLES GUTE ZUM GEBURTSTAG!

Laura Marling – Alas I Cannot Swim

Wenn ich Laura Marling in drei Worten beschreiben müsste, würde ich sagen: Süß, verträumt und unermesslich kreativ. In diesem Fall ist es sogar so, dass Platte und Künstler dieselben Eigenschaften haben. Alas I Cannot Swim ist eine Autobiographie, könnte man meinen, denn Laura erzählt realistisch und ganz nah, wie ein Flüstern der besten Freundin klingen ihre Texte, es bleiben aber viele Fragen offen: Klopfen nachts wirklich junge Männer an ihr Fenster, läuft sie vor denen anderer Männer hin und her und kann sie etwa wirklich nicht schwimmen?

Fräulein Marling (dieser Ausdruck dient lediglich der Variation) ist ein ganz normales junges Mädchen von nur siebzehn Jahren, hellblond (mit ganz frischen kurzen Haaren) und immer mit ihrer Gitarre unter dem Arm, schüchtern wirkt sie, beinahe in sich gekehrt, wie eine Tagträumerin, die der Realität noch nicht recht ins Auge blicken möchte. Ihre Songs klingen genauso: Sie sehnt sich nach dem Prinz auf dem weißen Ross, nach einem Ritter, der sie vor dem Drachen rettet, sie ist zerbrechlich und erwartet vielleicht zuviel vom Leben. Der Hörer merkt sofort, dass Alas I Cannot Swim ihr Debüt ist, denn so unschuldig kann kein zweites Album sein. Er möchte jedes Zitat sofort an seine Zimmerwand und an jede andere schreiben, ein Liedtext durch die ganze Stadt, so groß, dass es jeder sieht und denkt: Das, ja, das ist ein Gedicht.

Doch nicht nur inhaltlich hat Alas I Cannot Swim seine deutlichen Höhepunkte. Laura Marling setzt Trommeln und Klaviere ein, Gitarren, Flöten und Geigen, und wenn nach dieser Folklore-Explosion einmal kurz Stille herrscht, zwitschern Singvögel oder der Regen prasselt. Neben My Manic And I, das übrigens in einem wundervollen Musikvideo beheimatet ist, New Romantic, Ghosts und Night Terror, den vier ausgekuppelten Singles, findet sich ein Wunderwerk wie Shine irgendwo mitten dazwischen, das sich mit Verzweiflung durch Stimme und Gitarre zieht, vollkommen ruhig, beinahe ohnmächtig. Ein weiterer Leckerbissen ist das Lied The Captain And The Hourglass, das aus der Reihe fällt; nicht nur, weil es inhaltlich so vielfältig ist, sondern auch, weil man die Gegenwart der See wahrlich spüren kann, dort sind irgendwelche Instrumente, die sich wie Delfine anhören. You Crawled Out Of The Sea ist das eindeutige Sahnehäubchen der Platte: Mit einer Länge von nur 1:16 Minuten, einer einzigen Textzeile, aber einer vollkommen uneinheitlichen Melodie, fällt es dem aufmerksamen Hörer schnell auf.
So nackt und ehrlich zu sein ist schwer und gelingt nur wenigen Künstlern. Viele verstecken sich hinter Masken und experimentellem Gedudel, doch Laura Marling offenbart ihre Träume ganz und gar, ohne dafür etwas zu nehmen: Sie steht aufrecht auf dem Highway, unbekleidet vor der Menge und mit ausgebreiteten Armen vor der Pistole.

Und wenn der glückliche Hörer (und auch Käufer, darf ich doch hoffen) das kleine Werk bis ganz zum Ende anhört, wird er auch erfahren, warum es eigentlich so heißt, auch wenn er vielleicht niemals wissen wird, ob es die Wahrheit ist.

Jetzt unterstützt sie Adam Green nicht nur auf seinen Konzerten in Deutschland, sie tritt bei MTV auf, macht Schlagzeilen in der Sunday Times, und trotzdem gibt es bei Youtube Videos zu finden, in denen sie noch in der Fußgängerzone singt. Sie ist gerade dabei, sehr berühmt zu werden, und sie hat es definitiv verdient.

Mehr kann man auf ihrer Myspaceseite und ihrer Website anhören und erfahren.

Vielen Dank an Lena, weil durch sie habe ich auch Laura Marling kennen und lieben gelernt und zwar wegen diesem Song.

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Und der Andi sieht so aus, also vor zwei Jahren:

Das .andi beteiligt sich natürlich zur EM bei seinen Freunden und Kupferstechern von der Jugendfresse und deren Tippspiel. Denn für dumme Kommentare zur WM, EM oder T-eleköm war sich das .andi noch nie zu schade.

Also die EM beginnt und ohrenflimmern.de wünscht sich ein Finale Rumänien gegen Deutschland und weinende Italiener nach dem Ausscheiden in der Vorrunde!

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.soarece

Wenn morgen um 10 Uhr der Dieselmotor eines Busses in Cluj anfängt zu rattern und das Vehikel in Bewegung setzt, wird eine wunderbare Frau in dem Bus sitzen. Eine ganz liebe Maus mit der ich eine tolle Zeit in Cluj verbracht habe und so .ohrenflimmern gerade mal den größten Emokack heraushängen lässt und sagt: Merci si la revedere, SarahMaus.

Eine kleine Sarah fuhr nach Siebenbürgen

um da mit Leuten das ein oder andere Ursus herunter zu würgen.

Dann hat sie gelacht und das hat sehr viele glücklich gemacht.

Gute Musik hört sie auch noch

und der .andi fleht: „Ach bleib doch!“

Oh nein wir sehen und ja wieder,

da freut ich mich mit großem Kaliber!!!

der Jean-Jaques und Marius werden sie auch vermissen

und werden in Transylavnien eine Ergebirger Fahne hissen.

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