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.bilder aus israel

Endlich habe ich Bilder aus Israel hochgeladen. Das Land war sehr beeindruckend, aber auch bedrückend. Deswegen sind die Bilder auch erstmal nur Aufnahmen von dem was ich gesehen habe und keine (Be-)Wertung der politischen Lage.

Besonders die Bilder aus Palästina und der Westbank sind erschreckend, wenn man in einem Haus steht, was von Apache-Hubschraubern beschossen wurde, aber man auch sieht, dass von dem Haus aus auf israelische Häuser geschossen werden konnte. Es ist alles sehr komplex und deswegen erstmal nur die Bilder.

Auf der anderen Seite ist Israel und die Palästinensischen Gebiete auch ein wunderschönes Land (wenn auch viel Wüste). Ich hoffe, dass man das auch auf den Bildern sieht.

Israel
<table style=“width:194px;“><tr><td align=“center“ style=“height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/s/c/transparent_album_background.gif) no-repeat left“><a href=“http://picasaweb.google.com/andi.weiland/Israel?feat=embedwebsite“><img src=“http://lh3.ggpht.com/_S0M_C3aUYg8/SwHbY7LzMPE/AAAAAAAAB7Q/wkY9V1T2Kug/s160-c/Israel.jpg“ width=“160″ height=“160″ style=“margin:1px 0 0 4px;“></a></td></tr><tr><td style=“text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px“><a href=“http://picasaweb.google.com/andi.weiland/Israel?feat=embedwebsite“ style=“color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;“>Israel</a></td></tr></table>

Stell dir vor, es sind Proteste und keiner weiß davon. Neue Kommunikationswege sind für einige Protestorganisatoren wohl noch ein Fremdwort. So die Online-Beobachtung beim Bildungsstreik in Münster. Von Andi Weiland

Man kann nicht nicht kommunizieren – ein Axiom welches Paul Watzlawick in den Sechzigern Jahren aufgestellt hat. Aus kommunikationswissenschaftlicher Sicht ist diese Aussage zwar überholt bzw. erweitert worden, aber eine kleine Gruppe von Studenten beweist im Jahr 2009, dass man nicht kommunizieren kann. Jedenfalls nicht so, wie sich 2009 die Chancen bieten.

Screenshot vom Twittaraccount am 18. November 2009

Screenshot vom Twitter-Account am 18. November 2009

Auf der Homepage vom Bildungsstreik Münster ist alles sehr schön aufgemacht: die Farben entsprechend den Corporate Design der bundesweiten Proteste und ein bisschen chaotisch sieht es auch aus. Damit man den Anschein wahrt, man sei auch nur Studenten und Schüler die keine Bildung bekommen. Im ersten Augenblick war ich überrascht, dass man sich die Icons von Facebook, Twitter, StudiVZ und Co geholt hat, wo der Bildungsstreik auch überall vertreten ist. StudiVZ machte dankenswerter Weise am 17. November auch auf der Startseite Werbung für den Bildungsstreik – selbstredend für ein Studenten-Community von . Der Twitter-Account offenbart dann aber leider das grausame Bild der Nichtkommunikation im Bildungsstreik. Vor der Erklärung noch kurz meine Devise: man entweder etwas ganz macht oder gar nicht – oder wie es ein Film mit Bruce Willis ausdrückt: „Keine halben Sachen“.

Der Twitter-Account sah am 17. November gefolgt aus, man verfolgt die Profile von zwei anderen Seiten und hat selber 100 Leute die dem Profil folgen. Warum sollte man auch einen Profil folgen, was keine aktuellen Informationen bringt? Denn der letzte Eintrag am 17. November 2009 ist vom 14. November. Auch am 18. November hat sich auf der Seite nichts getan. Kein Hinweis darauf, dass man im Fürstenberghaus einen Vorlesungssaal besetzt oder wenigsten der Verkehr eine halbe Stunde zum erliegen gebracht wurde. Auch nichts zum weiteren Vorgehen. Münster hat eine der größten Unis in ganz Deutschland und eine der besten Kommunikationswissenschaftlichen Abteilungen, trotzdem kommen zum Bildungsstreik nur rund 2000 Leute!? Woher sollen sie es denn auch wissen? Von ein paar Plakaten in der Stadt, bei denen man nicht weiß ob die noch vom Sommer da hängen oder von ein paar Flyer, die im Fahrradgepäckkorb zwischen Laub und Flyern der Semesterparty im Uferlos liegen?

Twitter und Facebook oder auch der Buschfunk sind Kanäle die eine Informationsüberflutung mit sich bringen können. Dafür muss man aber auch erstmal eine Information schaffen. Dank den neuen Vernetzungen von Twitter aus, braucht man nur einmal eine Nachricht schreiben, die auf allen anderen Plattformen veröffentlicht wird, aber dafür muss man sie erstmal schreiben. Aber nicht nur in Münster ist die Kommunikation über diverse Plattformen mangelhaft. Auch in Dresden wird besser auf einen schönen selbst gebastelten Sarg und Schminke gesetzt, als die Wiki-Seite ordentlich zu pflegen. Für einen Artikel am Wochenende sollte ein gutes Bild von dem besetzten Audimax her. Kurz vor Abgabe war der Weg zur Uni für ein Bild zu weit und die Hoffnung sollte zuletzte sterben, weil es doch bestimmt ein gutes Bilder der Besetzer im Wiki gab. Die Hoffnung starb aber: denn was sich auf der Seite bot, waren ein paar schlechte Handybilder in einer Auflösung von 640×480 Pixel und auch auf Anfrage kamen keine besseren Bilder. Der Artikel stand dann irgendwann, ohne Bild.  Es bleibt fraglich, ob der sehr gute Artikel trotzdem gelesen wird, wenn ein Bild fehlt. Nachrichtenwert, ick hör dir trapsen.

Es können Hunderte von Transparenten hochgehalten werden, man kann ein bisschen grölend und pfeifend durch die Straßen ziehen, aber wenn man es nicht auch den Leuten mitteilt, die gerade in Unibibliotheken auf ihre Facebook-Seite schauen, dann ist die Aktion doch schnell verpufft. Natürlich, wäre es zu idealistisch zu glauben, dass Twitter das einzige Allheilmittel ist, um die Leute zu den Protesten zu holen oder Politiker einsehen, dass Studiengebühren doch nicht so gut sind, aber das tuen besetze Hörsäle auch nicht. Die Idee muss kommuniziert werden, doch gerade verhalten sich manche Protestler so, wie der berühmte Baum im Wald – wo man nicht weiß ob er umgefallen ist oder nicht, weil man es ja nicht gehört hat.

Mir gibt diese Nichtkommunikation aber auch Motivation für meine Diplomarbeit, denn auf der einen Seite erkenne ich nun doch einen Mehrwert in meiner Arbeit, weil die Idee von Kommunikation im Web2.0 doch noch nicht so gegenwärtig ist und auf der anderen Seite werde ich bei Twitter wenigsten nicht vom Bildungsstreik in Münster abgelenkt. Danke dafür.

.sonntagssong #30

Es geht gerade alles viel zu schnell. Ich komme mir so vor, als wäre ich gerade erst aus Island wieder in Berlin gelandet. Schon bin ich gerade in Isrrael. Nein, meine Lebensaufgabe ist es nicht geworden: Länder in ihrer alphabetischen Reihenfolge zu bereisen, sondern es war wohl eher Zufall, dass die beiden Ziele in unmittelbarer Buchstabennachbarschaft stehen. Zufall ist es wohl auch, dass man hier in Tel Aviv gerade den jährlichen Regen abbekommt. Das erinnert mich aber auch zufällig an eine meiner ersten bewussten musikalischen Erfahrungen mit Israel und zwar an eine Band namens Shy Nobleman, die ich dankenswerter Weise durch mum entertainment kennengelernt hatte. Und zu guter Letzt ist die Musik nicht nur toll, sondern ein Song gerade auch noch sehr passend: „Baby in the rain„.

Wenn ich wieder da bin, werde ich dann hoffentlich endlich mal die Zeit finden, hier meine Eindrücke wiederzugeben – nicht nur von Israel, sondern auch von Island (wo ja auch noch Gewinner ausstehen – I know). Jetzt aber erstmal viel Spaß mit einem fernen Sonntagssonggruß.

.wo ist andi? #3

Vielen Dank für die vielen Kommentare. Mir macht das richtig Spaß und ich fühle mich ein bisschen wie Carmen Sandiego. Leider war aber immer noch keine richtige Antwort dabei. Deswegen hier der nächste bildliche Hinweis, der es eigentlich schon einfacher machen sollte. Weil es schon bekannt ist – Also wenn man da mal war. ;)

Wo issa nun?

Wo issa nun?

.wo ist andi? #2

Das erste Bild war wohl noch nicht so aussagekräftig. Deswegen kommt nun das Nächste. Dabei ist diesmal kein Filmwissen, sondern eher Wissen über das Land an sich und dem Mystischen vom Vorteil:

Wo ist Weilando? (nicht auf dem Bild)

Wo ist Weilando? (nicht auf dem Bild)

Viel Spaß beim Raten.

.sonntagssong #29

Obwohl der Song  so gar nichts mit meiner aktuellen Position zu tun hat (also kein Tipp für das Rätsel), sitzt er fest in meinem Kopf. Das erste mal habe ich ihn allein von Tom Smith nur mit der Gitarre gehört und fand es interessant, wie dunkel es trotzdem alles geklungen hat. Noch mehr im Kontrast zu dem Text: „Darling, just don’t put down your guns yet / if there really was a God here / He’d have raised a hand by now“ steht die Synthieversion der Single, die Depeche Mode nicht besser hinbekommen hätte. Aber das neue Editors -Album ist erschreckend anders, aber auch sehr gut, nur leider wieder ohne wirklich optimistische Momente und das ist toll, aber hat nichts mit meiner aktuellen Position zu tun. ;)

.wo ist andi?

Zur Zeit bin ich nicht in Deutschland, aber auch nicht auf dem Sonnendeck. Wo ich bin, das weiß ich, aber wer weiß es noch? Mit einem kleinen Bilderrätsel und sehr speziellem Filmwissen kann man den Ort sehr genau herausbekommen. Dieses Bild soll dabei helfen:

Wo ist Weilando?

Wo ist Weilando?

Wer es herausfindet sollte auch das Bild erklären können, warum es damit was zu tun hat. Ich wünsche viel Ratespaß und es gibt auch was schönes zu gewinnen.

P.S. Leute die es auch so wissen, bitte verderbt mir nicht den Spaß und verratet es hier.

P.P.S In den nächsten Tagen folgen weitere Bilder.

.sonntagssong #28

Endlich ist es soweit, der knallharte Bundestagswahlkampf hat ein Ende und heute Abend weiß wieder jeder, wie das Ergebnis zu deuten ist. Genau wie 2005 als die CDU meinte, dass sie nicht mit der SPD zusammengehen will und die SPD, dass sie keine Koalition mit den Christdemokraten eingehen wird. Gut, der Wähler hat natürlich dann sein Kreuz so gesetzt, dass man doch koalieren soll. Es ist schon ein Kreuz mit dem Kreuz.

2009 hat außer der FDP keine Partei irgendein Bündnis ganz ausgeschlossen, aber auch ein anderes Thema wurde leider kaum behandelt: der Afghanistankrieg. Es gab nur kurz eine Einschätzung, dass es ein Krieg ist, aber was nun das weitere Vorgehen ist, hat keine Partei genauer beantwortet. Die Linke schreibt zwar auf Plakate: „Raus aus Afghanistan!“ – aber ist es wirklich so einfach? Ich weiß es leider nicht, ich glaube aber dass sich an dem Kriegszustand in den nächsten vier Jahren nichts ändern wird, bis dann wieder eine Wahl ansteht und man sich daran erinnert, dass man noch Soldaten in Kriegen hat.

Zu einem neuen Song von Muse wurden Bilder aus Filmen, wie „Lord of  War“ zusammengeschnitten, um nochmal kurz daran zu erinnern, was ein Krieg eigentlich ist. Besonders im Irak und Afghanistan sterben jeden Tag Bürger und Soldaten, aber das Ziel wofür ist leider nicht erkennbar. Gegen Terrorismus, für die Demokratie, Bin Ladens geheimes Falaffel-Rezept oder vielleicht auch nur Öl und viel neue Munition?

und weil es so schön ist, gibt es heute einen weiteren hinterher:

Es geht mal wieder los. Die großen Musiklabels Sony, Universal und Warner haben ihre Abmahnanwälte Clemens Rasch und Co auf Hip-Hop-Blogs losgelassen. Mehre Blogs sollen auf einen Sampler vom letzten Splash-Festival verlinkt haben, auf dem sich urheberrechtliches Material befindet. Die Mixtapesammelstelle, die leider auch betroffen ist, hat diese paradoxe Praxis sehr gut zusammen gefasst:

Wir Blogger sind eine einzige Werbemaschine für Musik und uns dafür zu bestrafen widerspricht jeglicher Logik. Uns geht es nicht um illegale Vervielfältigung sondern um Promo für gute Musik und durch solche Abmahnungen werden diese Bemühungen zu nichte gemacht.

Besonders Hip-Hopper machen sich mit Samplern sehr darum verdient, dass unbekannte Künstler berühmt werden, aber auch das alte Künstler nicht vergessen werden. So hat zum Beispiel auch Jan Delay auf seinem letzten Album James Brown gesamplet oder auch „Türlich Türlich“ mit Cameos „Word up“ zusammen geführt.

Es ist somit doch gegen jede kulturelle Idee, wenn man die Leute verklagt, die Werbung für ein Gut machen. Diese neue Abmahnwelle zeigt mal wieder, was das große Problem der Musikindustrie (das Wort sagt schon alles) ist: sie verstehen nicht, dass Musik ein direktes Kommunikationswerkzeug ist, was Menschen verbindet und wenn man als Blog auf einen Sampler verlinkt, dann weist man auf Kunst hin. Dies kann doch nicht strafbar sein? Oder muss man nun bald Angst haben, wenn man die Kopfhörer einen Kumpel gibt und sagt: „Hier hör dir das mal an, das ist doch toll!“?

Ich will hier kein Plädoyer dafür halten, dass Musik komplett frei sein soll, weil besonders die Künstler haben Anspruch auf ihre Bezahlung und den Schutz ihres Eigentum, aber dieser Schutz muss den neuen Medien angepasst werden. Denn im Endeffekt verlieren nur beide Seiten: Künstler werden nicht mehr bekannt, weil keiner sich mehr traut auf den Newcomer zu verlinken und vielen Menschen wird ihr liebstes Hobby genommen, wenn sie über tolle Musik nicht mehr schreiben können.

Leider habe ich gerade auch keine Idee, wie man unter anderem den Blogs JD’s Rapblog und Mixtapesammelstelle helfen kann, außer versuchen eine Öffentlichkeit zu schaffen, für diese traurigen Geschäftspraktiken. Informieren kann man sich auch auf dem Portal „Rasch vs. DJs“.

Gute Nacht.

Eine Pressekonferenz ohne…nein nicht verraten, selber bis zum Ende schaun. Es gibt wohl Neues von Tom Waits zu berichten, der in letzter Zeit viel vor der Kamera von Michael T. Regan stand und so wie es aussieht für ein Live-Album. Auf seiner letzten Tour „Glitter and Doom“ hat er ja leider Deutschland ausgelassen, aber vielleicht werden die Live-Aufnahmen dafür entlohnen. Wann genau das Album rauskommt, ist noch nicht bekannt, aber ich denke dass es sich um die Weihnachtszeit abspielen wird. Sowie schon das letzte BestBestBestOf „Orphans – Brawlers, Bawlers & Bastards“ 2006.

Jetzt aber die PK mit TW:

(Via: Marion Brasch)

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