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Das war ne Freude: endlich ist das neue Album von Regina Spektor draußen und auch wenn es ein bisschen ruhiger ist, als der Vorgänger, macht es sehr viel Spaß. Dazu hat sich ein wunderbares Video zur Single “Laughing With” auf youtube verirrt und zufällig ist es auch hier als der zwanzigste Sonntagssong zu sehen.

.sonntagssong #19

Ist der Sonntag wirklich der richtige Tag für mich und den Song? Letzte Woche habe ich es zwar nicht vergessen, aber einfach nicht geschafft. Auch dieser Sonntag war wieder schwer. Grund dafür: politikorange – mein Lieblingsmagazin. Denn hier können sich junge Journalisten im Redaktionsalltag ausprobieren. Letztes Wochenende waren wir bei dem LINKEN-Parteitag und die Zeitung lag dieses Wochenende den taz-Abonnenten bei. Dieses Wochenende haben wir die ersten zwei Sendungen von politikorangeTV in Zusammenarbeit mit Alex - der (neue) Offene Kanal Berlin Das war eine tolle Arbeit, aber wie geschrieben bleibt dann der Sonntagssong mal auf der Strecke. Doof das, aber nicht diese Song hier.

In den letzten Wochen habe ich einen tollen Song dank Putpat von Modest Mouse wiederentdeckt. Und zwar vom vorletzten Album Good news for people who love bad news und wenn ich nun mal wieder müde im Zug oder der S-Bahn sitze, dann läuft Float on und hier in einer schönen Liverversion:

http://www.alex-berlin.de/http://www.youtube.com/watch?v=ldHWli6TB3Q&feature=related

Bis zur letzten Minute wollte ich den Berichten nicht glauben und klammerte mich an das “not confirmed” des CNN, aber auch sie bestätigten es um 1:40 Uhr MESZ: Michael Jackson ist gestorben. Mit nur 50 Jahren starb eine wenn nicht DIE Ikone des Pop.

Auch mich prägte seine Musik in jungen Jahren. Ich bewunderte Macaulay Culkin, wie er in Black or White seinen nervigen Vater auf den Mond durch eine E-Gitarre und Verstärker schoss, ich hatte Angst als ich das erste Mal Thriller sah, versuchte mich am Moonwalk, sang zusammen mit Freunden in der Schulpause Heal the world und trug meine MJ-Jacke mit Stolz. Es ist erstaunlich, wie mir diese ganzen Erinnerungen an den Exzentriker leider erst jetzt wieder bewusst werden, aber ich glaube ich werde noch meinen Kindern erzählen, wie Jacko mich beeinflusste, obwohl es mir damals noch nicht so klar war.

Ruhe in Frieden, Michael und ich schaue nun nochmal an, was mit Vätern passiert, die tolle Musik verbieten wollen. (Leider kann ich das Video hier nicht einbetten)

Macaulay Culkin

.ohne worte

aber mit Dank an die Piratenpartei für das Bild:

und dann noch einen Hinweis auf Samstag zu der bundesweiten Aktion “Löschen statt Sperren” in Berlin gehts hier ab:

  • Samstag, 20. Juni 2009, 12:00
  • Treffpunkt: SPD-Parteizentrale
  • Berlin, Wilhelmstraße 140 / Stresemannstraße 28

Der vielleicht pünklichste Sonntagssong aller Zeiten (bis jetzt) kommt wie soll es auch anders sein von Mark Oliver Everett besser bekannt als E von Eels. Denn vor ein paar Tagen veröffentlichte E sein neues Werk Hombre Lobo12 Songs of Desire, was das erste Album nach seiner musikalischen therapeutischen Jugendaufarbeitung ist. Also ein Album, was nach vorne schaut, aber sich von alten Motiven nährt.

So hat E versucht den Jungen zu konstruieren, der in früheren Werken zum Werwolf wurde -> genauer Dog Faced Boy von dem großartigen Album Soujacker -> und nun 18 Jahre älter ist. Also nahm E seinen Bart auch nicht ab, sondern ein Album drumherum auf. Es macht Freude diesen Mann zuzuhören, der zwar kein neues Album über sich selbst machen wollte, aber wohl trotzdem wieder viel von ihm drin steckt, es trotzdem lässiger wirkt. Ich kann jeden, der schon andere Songs von Eels kennt (was ja nicht ganz unwahrscheinlich ist, wenn ich nun mal Novocaine for the Soul in den Raum werfe) das neue Album nur empfehlen und stimme mit diesem Song ein:

Außerdem sind mir Bartträger sympathisch. ;)

Heute ist seit etwa zwei oder drei Wochen mein erster etwas freierer Tag. Deswegen ist auch letzte Woche der Sonntagssong ausgefallen, weil einfach die Zeit gefehlt hat. Einfach mal schlafen, nichts hören, das Handy aus, Decke überm Kopf und das Geplirre des Regens an der Scheibe als Rhythmus akzeptieren. Aber nein, der doofe Hund von gegenüber war mit der Absprache in meinem Kopf nicht zufrieden und nervt lieber, bellt was das Zeug hält, nur damit ihn irgendwer rein lässt.

Lieber Nervhund 2009, ich glaube diese schottische Band hat sich nur wegen dir so benannt. Worauf sie von der NME den Titel: “”The worst band name in the history of music”" bekommen haben:

P.S. Bevor sich ein Tierschutzaktivist an mein Blog kettet oder so: eigentlich mag ich Hunde.

Die Deutsche Kinderhilfe ist ja immer sehr schnell dabei, wenn sie für ihren Verein effekthascherische Statements rausbringen kann. Dank einer Umfrage mit Infratest haben sie nun ihre Öffentlichkeitsarbeit zu dem Gesetz der Kinderpornografie begonnen. Laut Kinderhilfe und Infratest sind 92 % aller Befragten für das aktuelle Gesetzesvorhaben zur Sperrung von Internetseiten mit kinderpornografischen Inhalt.

1000 Wahlberechtigte wurden also befragt, bei Spreeblick gibt es einen interessanten Artikel zu der Umfrage. Ich mag ja Zahlen nicht so besonders, weil sie einen Fakt darstellen, der nicht immer stimmen muss, aber total toll aussieht. (Wenn mich recht erinnere ist einer der Auslöser der Wirtschaftskrise auch das Jonglieren mit Zahlen…) Ich habe nun einfach mal geschaut, was herauskommt, wenn man die Zahlen nimmt, die gerade die Petition gegen die Sperrung von Internetseiten digital unterschrieben haben und dazu noch die 1000 Leute von der Umfrage. Also waren von den etwa sagen wir mal 88400 “Umfrage-Teilnehmern” 920 Leute für die Internetsperre (die 92 % der Kinderhilfe). Ich komme dann auf etwa noch 1,04 %, die dann für eine Sperre sind. Ich will nun mit den Zahlen nicht polemisieren oder so, aber nur darauf hinweisen, was 1000 Umfrageteilnehmer eigentlich sind: Viel, aber auf keinen Fall “92 Prozent der Deutschen“.

Wobei man natürlich auch hier sagen muss, dass wohl 100% der Befragten für ein effektives Vorgehen gegen Kinderpornografie sind, aber es leider mit der Internetsperre nicht getan ist.

Vor ein paar Tagen wurde der angebliche “Google-Killer” Wolfram Alpha gestartet. Im Gegensatz zu den Search-Robots von Google, wird Wolfram mit einer Datenbank gespeist und die Anfragen in mathematische Formeln umgewandelt, die dann keine Liste von Ergebnissen bringt, sondern nur ein Ergebnis.

Ich hatte dann mal ein bisschen mit der Suchmaschine gespielt und habe Erschreckendes entgedeckt: Die DDR ist die Hauptstadt Deutschlands!!

Ich habe Wolfram einfach mal (mit einem schlechten Touristenenglisch) gefragt, wo denn die Hauptstadt Deutschlands liegt und ich bekam dieses Ergebnis:

WolframAlphaAnfrage

Dadurch, dass ich ja nun mal kein Navigationssystem bin, habe ich die Koordinaten bei Google Maps eingegeben und kam zu diesem erschreckenden Ergebnis:

Erschreckendes Ergebnis: die DDR ist die Hauptstadt Deutschlands!

Erschreckendes Ergebnis: die DDR ist die Hauptstadt Deutschlands!

Was verheimlicht uns die Regierung? Denn wenn Wolfram Alpha in Zusammenarbeit mit Google dieses Ergebnis bringt, dann muss es doch wohl stimmen!? Ist Angela Merkel also vielleicht gar nicht die Bundeskanzlerin, sondern die Generalsekretärin des Zentralkommitees (ZK) der SED?

Sind Zensursula und Schäuble wirklich die Stasi2.0? Woher kommen die ganzen Bananen und ist die Restaurierung der Eastside-Gallerie eigentlich nur der Wiederaufbau der Mauer? Liebe Regierung, ich brauche Antworten, die mir bisher immer noch keine Suchmaschine genau geben kann.

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Heute ganz kurz, aber noch rechtzeitig, aber leider der Müdigkeit geschuldet ohne die lange Vorrede und dem pipapo, der in aller Munde, aber nie in den Füßen ist, außer man steht Kopf. Mein Bauer Müller Diskussionspartner Numero Uno zum Tribut, auch wenn Schalke ne doofe Saison hinter sich hat und St. Pauli verliert.

Jetzt hier The Black Keys mit ihrer Flamme:

Unglaublich aber wahr: ohrenflimmern hat auch eine Mutter, aber nicht nur heute, sondern immer. Deswegen an dieser Stelle liebste Grüße an Mama ohrenflimmern!

Leider will ich hier nun nicht “Mutter” von Ramstein oder Sidos “Mama ist stolz auf mich” abspielen, sondern gehe einen Schritt weiter und grüße auch alle anderen Frauen mit dem guten John Lennon!

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